{"id":5522,"date":"2014-01-08T18:52:16","date_gmt":"2014-01-08T17:52:16","guid":{"rendered":"http:\/\/cc.worldguide.de\/?p=5522"},"modified":"2014-01-08T19:10:12","modified_gmt":"2014-01-08T18:10:12","slug":"insel-im-wandel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.silverpacker.de\/?p=5522","title":{"rendered":"Insel im Wandel"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0023.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5568\" alt=\"mm-2014-01-08--DSC_0023\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0023-300x199.jpg?resize=300%2C199\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0023.jpg?resize=300%2C199 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0023.jpg?w=800 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir wollen nach Bilu Kyun, die die Einheimischen Menschenfresser-Insel nennen. Zur Verst\u00e4rkung haben wir uns vor Ort einen Guide organisiert. Um 10 Uhr holt uns Mr. Nay ab und wir marschieren zur 15 Gehminuten entfernten Jetty der staatlichen F\u00e4hre von Mawlamyine in der N\u00e4he der alten Lagerh\u00e4user aus der Kolonialzeit. Die \u00dcberfahrt zur s\u00fcdlichen Seite der Insel dauert rund 45 Minuten. Wie schon bei der IWT auf dem Irrawaddy von Bahmo nach Katha gibt es zwei Klassen. <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080288.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5584\" alt=\"mm-2014-01-08--P1080288\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080288-300x225.jpg?resize=300%2C225\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080288.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080288.jpg?w=800 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Im Unterdeck auf Wasserh\u00f6he breiten sich die Reisenden mit Sack und Pack auf Bambusmatten aus. Mittendrin wird gekocht, geratscht und die Eink\u00e4ufe gegenseitig begutachtet.\u00a0Das Mitteldeck ist schon bequemer und verf\u00fcgt \u00fcber einfache Holzb\u00e4nke. Wir klopfen vorsichtig an die T\u00fcr zum Oberdeck. Der Kapit\u00e4n ist ein Freund unseres Guides. Nachdem wir unsere Schuhe ausgezogen haben, d\u00fcrfen wir sein \u201eWohnzimmer\u201c betreten.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0057.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5714\" alt=\"mm-2014-01-08--DSC_0057\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0057-199x300.jpg?resize=199%2C300\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0057.jpg?resize=199%2C300 199w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0057.jpg?w=531 531w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>Auf der 16 mal 32 Kilometer gro\u00dfen Flussinsel gegen\u00fcber von Mawlamyine leben rund 200.000 Menschen der Volksgruppe der Mon in 78 D\u00f6rfern haupts\u00e4chlich vom Reisanbau, der Fischerei und zahlreichen traditionellen Handwerksberufen. Im Dorf Taung Suun ist wie fast \u00fcberall auf der Insel die Zeit stehen geblieben. Hier leben die Menschen heute nicht anders wie Generationen vor ihnen. Einige haben lediglich das Fahrrad mit dem Moped oder den Ochsenkarren mit einem alten klapprigen LKW mit Holzauflieger aus kolonialen Zeiten getauscht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0064.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5570\" alt=\"mm-2014-01-08--DSC_0064\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0064-199x300.jpg?resize=199%2C300\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0064.jpg?resize=199%2C300 199w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0064.jpg?w=531 531w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>Wir besuchen eine Werkstatt f\u00fcr Fu\u00dfabtreter aus Kokosfasern. Khin Tha Zar zeigt uns, wie sie die Matten aus Seilst\u00fccken in einem Webrahmen anfertigt. Noch lebt sie hier mit ihrem Onkel U Nyut und den Gro\u00dfeltern. Die Eltern arbeiten in Thailand und unterst\u00fctzen die Angeh\u00f6rigen monatlich mit Geld. Doch die Idylle tr\u00fcgt. Wie uns der Onkel freim\u00fctig berichtet, planen Investoren auf dem Areal einen oder mehrere Hotelkomplexe und kaufen bereits gro\u00dffl\u00e4chig Land auf. Wenn der Preis stimmt, werde er nat\u00fcrlich auch verkaufen. In einem Jahr werde man diese Gegend jedenfalls nicht mehr wiedererkennen. Ihn und seinen Handwerksbetrieb werde es dann in dieser Form nicht mehr geben.<\/p>\n<p>A<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080324.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5586\" alt=\"mm-2014-01-08--P1080324\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080324-300x225.jpg?resize=300%2C225\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080324.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080324.jpg?w=800 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>uch im gr\u00f6\u00dften Ort der Insel ist der Wandel in Sicht. In Thaung U zeigt uns Mr. Nay am Ortseingang ein unscheinbares\u00a0 Geb\u00e4ude. Darin befindet sich ein 1972 aus Japan gelieferter Dieselgenerator zur Stromerzeugung. Seit drei Jahren ist er au\u00dfer Betrieb, da der Kraftstoff zu teuer wurde. Kurzerhand hat man ihn durch einen Generator ersetzt, der durch Verfeuern von Reisstroh betrieben wird. Strom gibt es aber nur f\u00fcr vier Stunden am Abend von 18 bis 22 Uhr. Billig ist der Luxus aber immer noch nicht. Eine Einheit kostet auf der Insel 500 Kyat, w\u00e4hrend es in Mawlamyine 50 Kyat sind. Doch nichts bleibt wie es ist. Noch in diesem Jahr soll die elektrische Versorgung der Insel von einem 200 Meilen s\u00fcdlich gelegenen Erdgaskraftwerk in Tawei \u00fcbernommen werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0080.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5572\" alt=\"mm-2014-01-08--DSC_0080\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0080-199x300.jpg?resize=199%2C300\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0080.jpg?resize=199%2C300 199w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0080.jpg?w=531 531w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>Im Dorf Yua-Lat besuchen wir einen Hersteller von Gummib\u00e4ndern. Kautschukplantagen gibt es zahlreich auf dem Eiland. Da liegt es nahe, einen Teil der Weiterverarbeitung direkt vor Ort anzusiedeln. In den aufbereiteten, gef\u00e4rbten und verfl\u00fcssigten Kautschuk werden Holzpfl\u00f6cke getaucht und zum Trocknen in die Sonne gestellt. Dieser Vorgang wiederholt sich dreimal, bis die \u201eVerh\u00fcterlis\u201c abgezogen und in einer Art R\u00e4ucherkammer getrocknet werden. Dann k\u00f6nnen die Schl\u00e4uche in d\u00fcnne Ringe geschnitten werden, die dann von Hand vereinzelt werden m\u00fcssen, da sie h\u00e4ufig zusammenkleben. Es folgt ein letzter Trockendurchgang in der Sonne. Fertig sind die echten Gummiringe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080345.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5587\" alt=\"mm-2014-01-08--P1080345\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080345-225x300.jpg?resize=225%2C300\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080345.jpg?resize=225%2C300 225w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080345.jpg?w=600 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Im Viertel Theinpine des Dorfes Ywalut haben sich mehrere Holzschnitzer angesiedelt. Ein besonderer ist U Mann Ngwe Wynn, der Pfeifen und Spazierst\u00f6cke herstellt. Neben Pfeifen mit Pagoden- und Tierk\u00f6pfen hat er auch welche mit Lenin- und Obamakopf im Sortiment. Stolz zeigt er uns eine kleine B\u00fcste des russischen Revolution\u00e4rs, die als Vorbild diente. Den amerikanischen Pr\u00e4sidenten hat er wohl einem Foto nachempfunden. Auch die Spazierst\u00f6cke haben keine simplen Griffe. Sie sind wie Tiere, V\u00f6gel oder Schlangen geformt. Ein besonderer Clou ist ein Exemplar in Form eines nackten, langgestreckten Frauenk\u00f6rpers.<\/p>\n<p>Einige H\u00e4user weiter geht es da schon prosaischer zu. Hier \u00e4hneln die Pfeifenk\u00f6pfe klassischen Vorbildern aus den 1950er und 60er Jahren. Sie sind deutlich preiswerter als die Kunstwerke des kreativen Nachbarn. Ebenfalls erh\u00e4ltlich sind Holzkugelschreiber in\u00a0 dazu passenden Schatullen, die von den beiden Frauen dieses Betriebes aus unterschiedlichen H\u00f6lzern gedrechselt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0134.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5573\" alt=\"mm-2014-01-08--DSC_0134\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0134-199x300.jpg?resize=199%2C300\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0134.jpg?resize=199%2C300 199w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0134.jpg?w=531 531w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>Nach dem Mittagessen in einem kleinen Restaurant mit handgeschriebener Speisekarte fahren wir in das Dorf Nhee Mhout. Dort besichtigen wir eine Werkstatt f\u00fcr Bambush\u00fcte. Die Kopfbedeckungen werden mit einfachen Werkzeugen aus dem Naturstoff geschnitten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0147.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5577\" alt=\"mm-2014-01-08--DSC_0147\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0147-199x300.jpg?resize=199%2C300\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0147.jpg?resize=199%2C300 199w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0147.jpg?w=531 531w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>Im Nachbardorf Kama-Mha wartet ein ganz besonderer Handwerker auf uns. Der landesweit einzige Hersteller von Schiefertafeln fertigt das Schulutensil samt Steingriffel noch genauso wie seit hunderten Jahren. Noch heute lernen viele Kinder in Burma das Schreiben mit Hilfe dieses klassischen Tablets.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0137.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5576\" alt=\"mm-2014-01-08--DSC_0137\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0137-199x300.jpg?resize=199%2C300\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0137.jpg?resize=199%2C300 199w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0137.jpg?w=531 531w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>Am Ortsausgang des Dorfes befindet sich eine Statue des Mon-Anf\u00fchrers Saya San, der hier einige Jahre verbracht hat, bevor er in die Shan-Staaten floh. Dort wurde er f\u00fcr seine Aktivit\u00e4ten als Anf\u00fchrer eines nach ihm benannten Baueraufstandes Anfang der 1930er Jahre von den Briten festgenommen und hingerichtet. Ob er bald in den Zustand eines Nat erhoben wird, lie\u00df sich nicht feststellen. Die Bedingungen eines gewaltsamen Todes und eine notwendige Popularit\u00e4t w\u00e4ren ja erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zum n\u00f6rdlichen Jetty fahren wir durch weite Reisfelder, die gerade geerntet werden. Auf der ungeteerten Stra\u00dfe staubt die rote Erde gewaltig. Das wird sich bis zum Ende des Jahres noch \u00e4ndern. Die Trasse wurde erst im letzten Jahr verbreitert und frisch aufgesch\u00fcttet. Jetzt werden die breiteren Br\u00fccken \u00fcber Kan\u00e4le und B\u00e4che gebaut. Bis zum Jahresende folgt dann die Teerauflage. <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0183.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5579\" alt=\"mm-2014-01-08--DSC_0183\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0183-300x199.jpg?resize=300%2C199\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0183.jpg?resize=300%2C199 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0183.jpg?w=800 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir n\u00f6tigen den Fahrer unseres Tuktuks mehrfach zum Halten, da sich auf der Fahrt durch die Reisfelder in der Abendsonne immer neue Fotomotive ergeben. Bei jedem Stopp erl\u00e4utert unser Guide ausf\u00fchrlich die einzelnen Schritte der Reisernte und erkl\u00e4rt den Bauern, woher wir kommen und wo in Burma wir schon waren. Im Gegenzug \u00fcbersetzt er uns ihre Reaktionen. Sie freuen sich sehr \u00fcber das Interesse der Langnasen an ihrer Arbeit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080422.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5588\" alt=\"mm-2014-01-08--P1080422\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080422-300x225.jpg?resize=300%2C225\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080422.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080422.jpg?w=800 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Im pittoresken Dorf Kaw Mu Poen halten wir ein letztes Mal. Keines der H\u00e4user und H\u00fctten auf Stelzen gleicht dem anderen. Sie scheinen in eine gro\u00dfe Plantage aus Palmen und Bananenstauden eingebettet zu sein. Alles sieht sehr gepflegt aus. Fremde tauchen hier offensichtlich selten auf. So sind wir bald umringt von Kindern, die ihre Englischkenntnisse demonstrieren wollen und uns nach Herkunft, Namen und L\u00e4nge des Aufenthalts in ihrem Land befragen. Eine \u00e4ltere Frau erkl\u00e4rt, dass die Bl\u00e4tter der Palmen f\u00fcr die D\u00e4cher der H\u00fctten gebraucht werden. Au\u00dferdem wird aus dem m\u00e4nnlichen Kolben der Zuckerpalmen der Saft f\u00fcr den Palmwein gewonnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0202.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5580\" alt=\"mm-2014-01-08--DSC_0202\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0202-300x199.jpg?resize=300%2C199\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0202.jpg?resize=300%2C199 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0202.jpg?w=800 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die \u00e4ltere Frau stellt sich uns als Privatlehrerin vor und l\u00e4dt uns ein, auf einen Tee in ihr Haus zu kommen. Noch unentschlossen \u00fcberzeugt uns unser Guide, das Angebot anzunehmen, da alles andere ein Affront w\u00e4re. Oben im Wohnzimmer sitzen wir auf einer Bambusmatte und bekommen Tee, Kaffee und einen kleinen Imbiss gereicht. Kichernd sitzen sechs Sch\u00fcler um uns herum, unser Erscheinen hat soeben eine Unterrichtsstunde vorzeitig beendet. <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0214.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5582\" alt=\"mm-2014-01-08--DSC_0214\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0214-199x300.jpg?resize=199%2C300\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0214.jpg?resize=199%2C300 199w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-DSC_0214.jpg?w=531 531w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>Nach und nach erscheinen die Sch\u00fclerinnen f\u00fcr die n\u00e4chste Stunde. Allzu lange k\u00f6nnen und wollen wir aber auch nicht bleiben, da wir noch bei Tageslicht \u00fcber den Fluss setzen wollen. Mit dem Versprechen, ihr Angebot &#8211; \u00a0ein von ihr gekochtes Essen &#8211; im n\u00e4chsten Jahr mit einem selbstgebackenen Kuchen zu erg\u00e4nzen, verbschieden wir uns von\u00a0 Ma Aye Aye Myat.<\/p>\n<p>Das letzte Dorf an der Nordspitze der Insel wird nur von Hindus bewohnt. Wir fahren direkt weiter zum Kyan Tharyar Jetty und nehmen ein kleines Boot, das keine 10 Minuten bis zum Ramanya Jetty von Mawlamyine ben\u00f6tigt. <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080441.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5565\" alt=\"mm-2014-01-08--P1080441\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cc.worldguide.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080441-300x225.jpg?resize=300%2C225\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080441.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.silverpacker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/mm-2014-01-08-P1080441.jpg?w=800 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Als wir in Richtung Hotel gehen, versinkt hinter uns die Sonne \u00fcber der Insel Bilu Kyun.<\/p>\n<p><strong>Guide:<\/strong><br \/>\n<a href=\"mailto:01naylin@gmail.com\" target=\"_blank\">Mr.Nay @ Ko Nay Lin<\/a><br \/>\nTel. 09-255739057<br \/>\n<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Unterkunft<\/strong><strong>:<br \/>\n<\/strong><a href=\"http:\/\/www.agoda.com\/cinderella-hotel\/hotel\/mawlamyine-mm.html\" target=\"_blank\">Cinderella Hotel<br \/>\n<\/a>21, Baho Road, Mawlamyine, Myanmar<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wollen nach Bilu Kyun, die die Einheimischen Menschenfresser-Insel nennen. Zur Verst\u00e4rkung haben wir uns vor Ort einen Guide organisiert. 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