Ab in den Norden

vn-2012-12-21-DSC_0035Morgens um 6 Uhr klingelt der Urlaubswecker. Schnell den Rucksack schließen und Frühstück im Vorbeigehen. Vor dem Hotel wartet der Fahrer. Mit dem Landcruiser geht es in eineinhalb Stunden an die Stadtgrenze von Hanoi. Wäre der Aufbruch eine Stunde später gewesen, hätten wir dafür vier Stunden gebraucht. Außerdem sind wir jetzt noch sicherer, dass man hier keinesfalls selber fahren möchte – weder Auto noch Mofa. Geisterfahrer? Der Normalfall. Egal auf welcher Spur man sich befindet, überholt wird rechts und links gleichermaßen, Hauptsache es findet sich eine Lücke. Notfalls wird hupend der Bedarf für eine solche angekündigt…

Weiter geht die Fahrt Richtung Nordwesten über den roten Fluss und zwei weitere breite Ströme. Vorbei an Hochzeiten und Beerdigungen. Allmählich wird die Landschaft hügliger. Wo sich anfangs noch Ziegeleien abwechselten folgen nun Furnier-Schneider ohne Zahl, die die dünnen Holzstreifen zum Trocknen an jedem verfügbaren Platz am Straßenrand ausbreiten. Dazwischen immer mal wieder terrassierte Teeplantagen. Es scheint, als ob jeder nutzbare Quadratzentimeter entweder zum Anbau oder für ein Handwerk genutzt wird.

Am Nachmittag wird es allmählich gebirgiger. Über Serpentinen geht es bei zum Teil halsbrecherischen Überholmanövern bergauf.

Bei Sonnenuntergang erreichen wir schließlich unser erstes Etappenziel: Sa Pa. Wir haben Glück. Das erste von uns favorisierte Hotel hat noch ein letztes Zimmer frei. Also Einchecken und noch einen kleinen Abendspaziergang durch die hügelige Stadt unternehmen.

Übernachtung:
Sapa Elegance Hotel
No. 3 Hoang Dieu Street, Marktviertel, SaPa (Lao Cai),

 

 

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