Mekong? Ge-Fällt mir :-)

Mister Pan ist verwirrt. Nicht morgens um 9, sondern mittags um 13 Uhr? Für eine  Halbtagestour zu den Mekongfällen an der unweit der loatisch-kambodschanische Grenze lohnt es sich, das Nachmittagslicht zu wählen. Vormittags ist der Himmel zu dieser Jahreszeit zwar oft wolkenlos, nachmittags ziehen dann die Wolken auf. Das Risiko eines vollständig wolkenverhangenen Himmels nehmen wir gerne in Kauf. Mit etwas Glück aber stimmt die Mischung.

Vor der Abfahrt mit dem schmalen Einbaum ist noch Zeit für einen zweiten Besuch im Kloster am Ortsende. Die Mönche haben gerade ihr Essen beendet, das sie am Vormittag im Dorf in ihre schwarzen Sammeltrommeln gespendet bekamen. Das ist jedes Mal mehr als genug, weshalb anschließend Kinder und Alte in den Genuss der restlichen Speisen kommen.

Dann sind wir auch schon wieder auf dem Wasser unterwegs zur Landungsstelle von Nakasong. Hier wartet ein Tuk-Tuk, um uns zur Nam Tok Khon Phapheng (Vollmond-Stromschnelle) zu bringen. Erstaunlich wenige Touristen verirren sich zu dem größten Wasserfall Asiens, der „Perle des Mekong“, wie es in der Eigenwerbung am Eingang zu dem Gelände heißt. An den 55.000 Kip (rund 6 Euro) Eintritt pro Ausländer kann es eigentlich nicht liegen, dass nur ein paar asiatische Besucher mit uns das Spektakel sehen wollen.

Der zuvor noch ruhig und breit dahin mäandernde Strom stürzt auf einer Breite von rund 10 Kilometern in Kaskaden bis zu 21 Meter in die Tiefe. Damit halten die Mekongfälle  den Rekord als weltweit breitester Wasserfall.

Unterkunft:
Pan‘s Residence
Mekong Road, Don Khone, Muang Khong, Laos

 

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