Bus-Hopping und Grenzgänger

Eine neue Straße nach Siem Reap verkürzt die Reisezeit um drei Stunden. Jetzt sind es nur  noch sieben statt zehn. Soweit die Theorie. Wäre da nicht die Notwendigkeit, entgegen dem geplanten durchgehenden Bus, zwei Mal Umsteigen zu müssen.

Der Grenzübergang ist derzeit eine Baustelle. Die neuen Gebäude stehen schon, allein die Straße ist gerade nur zu Fuß passierbar. Nachdem wir zuvor aus Platzgründen auf einen Mini-Van umgebucht wurden, der eine Stunde später die wenigen Kilometer zur Grenze nimmt, heißt es vor dem Grenzgebäude aussteigen und mit Sack und Pack die Baustelle zwischen den Posten bis zu den wartenden Bussen auf der anderen Seite zu bewältigen. Von hier aus geht es dann zur nächsten Weggabelung in Stung Treng. Wieder alles Aussteigen und eine Stunde auf den nächsten Bus warten.

Doch halt, unser Fahrer besinnt sich eines Besseren und fordert nach einer Viertelstunde alle Fahrgäste mit Ziel Siem Reap auf, wieder in den klapprigen Mini-Van zu steigen. Jetzt sind es tatsächlich nur noch viereinhalb Stunden, bis wir um acht Uhr abends dort ankommen. Gestartet waren wir um zehn. Also waren es unterm Strich doch wieder zehn Stunden Reisezeit – trotz  neuer Straße…

Unterkunft:
Terrasse des Elephants Hotel
Sivatha Road, Svaydongkum, Siem Reap Zentrum

 

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