Von Logroño nach Pamplona

Nur wenige Kilometer nördlich von Logroño verlassen wir die Provinz Rioja und sind wieder im Baskenland. Das Städtchen  Viana befindet sich bereits in der Provinz Navarra. Auch hier besuchen wir die Kirchen des Ortes. Von San Pedro ist nur noch eine Ruine geblieben, die durch ein altes Portal zugänglich ist. Santa Maria bleibt dagegen wie so viele andere Kirchen am Jakobsweg tagsüber verschlossen.

Das kleine romanische Kirchlein Santo Sepulcro in Torres del Río ist da eine erfreuliche Ausnahme. Gemeinsam mit einer kleinen Pilgergruppe haben wir Gelegenheit zur Besichtigung und einen Blick auf die außergewöhnliche Kuppel über dem Oktogon zu werfen. Sie erinnert mit ihren Verzeirungen eher an maurische denn christliche Architekturen.

Eine weitere Kuriosität am Rande des Jakobswegs befindet sich in der Nähe von Ayegui. Unweit eines alten Klosters befinden sich die Bodegas de Irache, die zu ihrem 100. Gründungstag 1991 die „Fuente del Vino“ an einer Außenmauer des Betriebsgeländes unterhalb des gleichnamigen Klosters zum Sprudeln gebracht haben. Pilger dürfen hier umsonst den Tempranillo des Weinguts zapfen. Aber nur für den akuten Bedarf, das Abfüllen von Flaschen zur Mitnahme ist untersagt. Natürlich ur solange der Vorrat reicht. Wir haben Glück. Erst nach uns flutet eine regelrechte Armada von über 20 Campmobilen den Parkplatz. Schwer zu sagen, ob danach noch viel für später eintreffende Pilger von der heutigen Gratisration bleibt….

Letzte Station vor Pamplona ist der Ort Puente la Reina. Sehenswert ist die alte Steinbrücke aus der ersten Hälfte des elften Jahrhunderts.

 

 

 

Erneut haben wir Glück beim Versuch der Besichtigung einer örtlichen Kirche. Die Portale der Parroquia Santiage y San Pedro stehen offen…

 

Unterkunft:
Hotel Maisonnave
Calle Nueva, 20, Pamplona

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