Das Haus des Jaguar

Am Weihnachtsmorgen ist die Stadt zunächst wie ausgesprochen. Als ob  sie sich von der Böllerei erholen müsste, die bis weit nach Mitternacht andauerte. Nach einem leckeren Frühstück mit perfektem Croissant und köstlichem Kakao aus einheimischer Schokolade wandern wir durch die noch leeren Straßen ans andere Ende der Altstadt. Hier befindet sich Na Bolom, das Haus des Jaguar. Weiterlesen

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Weihnachtsimpressionen

Der Platz vor der Kirche Santo Domingo ist  vollständig mit Marktständen bedeckt. Unter den Plastikplanen ein farbenprächtiges Angebot bestickter Taschen und Stoffe, gehäkelter Sorgenpüppchen, geflochtener Freundschaftsbändchen, Lederwaren und Schmuck. Vor allem Bernstein wird hier angeboten in allen Formen und Größen. Für ihn ist die Region Chiapas bekannt. Weiterlesen

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Long way

Uns war bereits bei der Vorbereitung dieser Etappe bewusst, dass die Straße von Palenque nach San Christobal de las Casas ihre Tücken haben würde. Die „direkte“ Route über Ocosingo führt über eine heftig sich durch das bergige Gelände schlängelnde Straße. Mit Google Maps werden für die rund 215 Kilometer etwa 4,5 Stunden reine Fahrzeit prognostiziert. Klar, dass es mit dem Bus etwas länger dauern würde. Weiterlesen

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Ruinen im Dschungel

Knapp 10 Kilometer außerhalb des Städtchens Palenque befindet sich die bekannte Ausgrabungsstätte gleichen Namens. Für 20 Pesos pro Person, rund 90 Cent, bringt uns ein Sammeltaxi zum Eingang der Ruinenstadt. Von dort geht es über einige Stufen bergauf durch den Wald und schon hat man den Templo de las Inscripciones („Tempel der Inschriften“) erreicht. Bekannt ist sie vor allem für eine in seinem Inneren entdeckte Grabkammer, in der sich ein überdimensionaler Sarkophag befand. Dieser wird mittlerweile in einem kleinen Museum am anderen Ende der weitläufigen Anlage ausgestellt. Trotzdem lohnt sich der Aufstieg über die Stufen zum Eingang. Es ist eine der seltenen Gelegenheiten in eine Pyramide hineinzugelangen. Weiterlesen

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ADO ausgetrickst

Wir wussten schon vorher, dass der frühzeitige Kauf der Bustickets in den Tagen vor Weihnachten ausgesprochen sinnvoll ist. Vor allem die Strecke von Merida nach Palenque ist auch bei den Einheimischen äußerst beliebt. Da wird selbst oder gerade auch das Zusteigen von einer Zwischenstation wie Campeche schnell zu einem Ding der Unmöglichkeit, zumindest am selben oder folgenden Tag. Aber wir haben ja unseren Mietwagen und können ihn zum Glück problemlos um einen Tag verlängern. Weiterlesen

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Zimmer mit Aussicht

Rund 55 Kilometer südöstlich von unserem heutigen Tagesziel Campeche entfernt liegt die Maya-Stätte von Edzná. Beeindruckend sind mehrere monumentale Gebäude, die sich am Ende einer kleinen Allee um den großen Hauptplatz gruppieren.

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Wehrkirchen mit Pool

Hernandez Gonzalez probiert einen Schlüssel nach dem anderen. Einer von dem großen Schlüsselbund muss es sein. Wir sind dem redseligen Mexikaner im Kirchenschiff des ehemaligen Convento de la Virgen de la Asunción begegnet. Es dauert ein wenig, bis wir dem recht nuscheligen Spanisch entnehmen können, dass er uns zu einer kleinen Führung einlädt. Also folgen wir dem freundlichen Alten in den Gebäudekomplex hinter der alten Wehrkirche. Von dort gelangt man durch ein mit einem Vorhängeschloss gesichertes Gittertor in einen kleinen Orangenhain. Weiterlesen

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Maya satt

Uxmal ist die bedeutendste Mayastätte auf Yukatan. Die im Puuc-Stil erbaute Anlage ist bei weitem nicht so überlaufen wie Chichen Itza, aber weitaus beeindruckender.

Den entsprechend markanten, ersten Akzent setzt die wuchtige „Pyramide des Zauberers“ direkt hinter dem Eingang. Weiterlesen

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Zwischen Sisal und Ruinen

Eine Eigenart der mexikanischen Pyramiden ist die häufige Überbauung einer älteren durch eine gewissermaßen darübergestülpte neuere. Bereits ein Blick bzw. die Freilegung der äußeren Schicht kann so manche Überraschung zutage fördern. Die auf der Nordseite des Hauptplatzes neben der Kirche auf der anderen Straßenseite gelegene dreistufige Maya-Pyramide von Acanceh ist ein gutes Beispiel dafür. Weiterlesen

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Kunst, Kultur und Kommerz

Einen guten Überblick über die unterschiedlichen Bauformen der Pyramiden der mesoamerikanischen Kulturen erhält man im regionalen Museum für Anthropologie und Geschichte im Palacio Cantón. Die Sammlung enthält außerdem beispielhafte Skulpturen ausgewählter Maya-Ausgrabungsstätten, die besonders gut erhalten sind, wie beispielsweise ein Chak Mo’ol aus Chichen Itza. Weiterlesen

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