Spontane Richtungsänderung

Nächster Stopp Honduras? Geplant ist ein Besuch der Ruinen von Copan. Zwei Möglichkeiten von Panajachel aus: 1,5 Tage Reisezeit mit öffentlichen Bussen, einer Übernachtung in Antigua und morgentlicher Weiterfahrt um 4 Uhr früh. Alternative Private Car oder Uber in 7 Stunden Fahrzeit, direkt, aber teurer. Wir entscheiden uns für die schnellere Variante. Oswaldo holt uns bei fast wolkenlosem Himmel pünktlich um 9.30 am Hotel ab. Weiterlesen

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Ein Märtyrer und ein seltsamer Heiliger

Ein letztes Mal fahren wir mit dem Boot über den Atitlán-See, diesmal nach Süden. In einer Ausbuchtung des Vulkansees befindet sich das Dorf Santiago Atitlán. Hier wohnen vor allem Indios der Maya-Stammesgruppe der Tzutuhil. Bekannt ist es für den Lokalheiligen Maximón und den vor ein paar Jahren seliggesprochenen katholischen Märtyrer Stanley Rother. Weiterlesen

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Streetart und Webstühle

Wir machen weiter, wo wir gestern aufgehört haben, tuckern mit dem Boot nach San Pedro und nehmen von dort ein TukTuk nach San Juan de Laguna. Zwei Dinge interessieren uns hier: die Webereien und die Wandmalereien. Unweit der katholischen Kirche entdecken wir den kleinen Laden einer Kooperative von Müttern von Kindern mit Down-Syndrom (Artesanias Hermanos Down). Sie finanzieren die Arzt- und Behandlungskosten mit dem Verkauf der Webarbeiten und bestickten Huipil. Letzteres ist eine Art Bluse, wie sie von den meisten indigenen Frauen Mittelamerikas getragen wird. Weiterlesen

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Spanischkurs gesucht

Hart schlagen die Brecher gegen den Rumpf des Barco Público. Wir schippern von Panajachel nach San Pedro auf der gegenüberliegenden Seite des Atitlan-Sees. Zwanzig Minuten dauert der wilde Ritt gegen den Wind. Bereits vor unserer gemeinsamen Rundreise hat Cosy einen 14tägigen Spanischkurs in Oaxaca gemacht. Den will sie nach meiner Abreise in einer Woche weiter vertiefen. Weiterlesen

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Entspannt zwischen Vulkanen

Unser Quartier für die nächsten Tage liegt zwar an der quirligen Zugangsstraße zum Strand von Panajachel. Wie so oft den letzten Wochen öffnet sich hinter dem Tor eine eigene Welt. Eine Oase der Ruhe und der Entspannung. Und genau das gönnen wir uns jetzt auch. Die drei Vulkane am Atitlan See sind das eine, die thermalen Quellen in dieser Gegend das andere. Und eine davon befindet sich auf dem Gelände unseres Hotels. Weiterlesen

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Markt in Chichicastenango

Über Nacht haben sich die Verkaufsbuchten aus plastiküberdachten Holzstangen mit Waren gefüllt. Die Farbenpracht der angebotenen Textilien und Schnitzereien spiegelt sich in einem Großteil der Käuferinnen, Indiginas, die stolz ihre Trachten tragen. Der Markt gilt als der größte in Mittelamerika und lockt entsprechend viele Menschen aus der Umgebung an. Weiterlesen

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Der Schamane von Chichicastenango

Von dem touristisch schon sehr „geprägten“ Antigua machen wir uns auf den Weg zu den die weniger besuchten Orten im Hinterland. In Chichicastenango werden wir fündig, sogar mehr als wir gedacht haben. Aber der Reihe nach. Ein Uber-Fahrer – bequem über die App gebucht und 5 Minuten später bereit zur Abfahrt– bringt uns in knapp 2 Stunden dorthin. Die Gegend wird schnell bergiger, bald schlängelt sich die Straße in Serpentinen zu dem auf 2.000 Höhenmetern gelegenen Bergdorf. Auf dem letzten Drittel der Strecke glaubt man sich fast in den Alpen. Doch halt: die Pondorosa Ranch, Maisfelder zwischen hohen Kiefern und winkende Kinder am Straßenrand rücken das Bild schnell wieder zurecht. Weiterlesen

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Sylvester in Antigua

Alles Gute, Glück und Gesundheit für das neue Jahrzehnt wünschen die beiden Silverpacker Cosy und Claus! Weiterlesen

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Vier Hochzeiten und eine Totenmaske

Samstags wird geheiratet. Am besten in der Kirche Santo Domingo de Guzmán. Bereits auf dem Weg zum Frühstück laufen wir direkt in die erste Hochzeitsgesellschaft. Das schon etwas ältere Brautpaar kommt gerade aus der Kirche und wird von zwei Calendas und einer kleinen Musik- und Folkloregruppe in Empfang genommen. Nach den obligatorischen Gruppenfotos tanzen Maricela & Mario mit ihren Gästen, Tänzerinnen und Blaskapelle durch die Calle Macedonio Alcalá in Richtung Zócalo. Das nächste Brautpaar wartet schon vor der Kirche. Weiterlesen

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Mole und mehr & Straßenparty am Abend

Fachkundig erläutert Alfonso die speziellen Eigenschaften von Käse aus Oaxaca. Dem europäischen Mozzarella nicht unähnlich, aber fester und eben doch etwas anders. Für heute haben wir einen Kochkurs gebucht und gehen mit der Gruppe als erstes auf den Markt, um die benötigten Zutaten einzukaufen. Wir, das sind außer uns beiden Silverpackern die drei Neuseeländerinnen Steph, Eleanor und Emily, das irische Pärchen Sinhead und Damian sowie Marcus aus Manchester und Nadine aus Dänemark. Über die heutigen Gerichte haben wir basisdemokratisch entschieden. Die Auswahlliste hat Alfonso per Airdrop einfach auf unsere Handys geladen. Weiterlesen

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