Unterwegs in den Minahasa Highlands

id-sw_2014-12-17-DSC_0133Nach dem üppigen Frühstück laden wir unsere Rucksäcke in den Suzuki. Maikel, unser Fahrer für diesen Tag, ist hier am Ort aufgewachsen und kennt die ganze Gegend bestens. Wie viele andere musste er vor einigen Jahren sein Elternhaus räumen, da es in der 4km-Sperrzone rund um den aktiven Vulkan Mt. Lokon liegt. Auf dem Weg zur Forschungsstation der Vulkanologen erzählt er uns, dass sein neues Zuhause vor etwaigen Lavaausbrüchen sicher sei, da es sich auf der anderen Seite eines Flusses befindet, durch den diese abfließen könnte. Vor möglichen Ascheregen wie zuletzt 2011 schützt das freilich wenig. Aber beim letzten Mal stand der Wind günstig. Weiterlesen

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Abkühlung in den Highlands

DSC_0008Morgens kurz vor Neun holt uns der Zahlmeister der Inselfähre mit seinem Moped bei den Bungalows ab. Er muss zweimal hin- und herpendeln und eigentlich ist die Abfahrt fahrplangemäß um Neun. Lorenso versichert uns, dass das Boot garantiert nicht ohne uns abfährt und behält natürlich Recht. Das alte blauweiße Holzschiff mit den drei Außenbordmotoren transportiert außer den Passagieren auch Baumaterialien, Werkzeuge, leere Wasserbehälter sowie lebende Schweine und Hühner.  Am Hafen von Manado wartet bereits James mit seinem Blue Bird Taxi – ebenfalls von dem hilfsbereiten Resortbetreiber einbestellt. Wir wollen heute nur bis ins rund 40 km nahe Tomohon in den Minahasa Highlands. Vom Hafen zum Busterminal, von dort per Bus nach Tomohon und dann mit dem Mikrolet auf Quartiersuche wäre deutlich zeitaufwändiger. Da hilft der gute Draht zum richtigen, d.h. preisgünstigsten Taxiunternehmen auf Sulawesi.

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Schnorcheln vor Bunaken

P1090206Kurz nach Neun holt uns Papa Lorenso mit seinem kleinen Dingi zu einer Schnorcheltour ab. Wir fahren zunächst auf die andere Seite der Insel. An der Abrisskante des Riffs ankern bereits einige Boote der örtlichen Tauchschulen. Um die Wasserschildkröten zu beobachten reicht aber eine einfache Schnorchelausrüstung, die wir für ein paar Euro im Resort gemietet haben. Und Papa Lorenso kennt sich hervorragend aus. Er weiß, wo man garantiert Wasserschildkröten findet. Dazu muss man nicht unbedingt ins Wasser. Selbst vom Boot aus kann man dank des klaren Wassers einen Blick in die Unterwasserwelt werfen. Gleich mehrmals kreuzen Wasserschildkröten unseren Kurs. Ansonsten sind die Korallen und Fische dieses Riffteils relativ unspektakulär.

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Heiter bis wolkig

id-sw_2014-12-14-DSC_0025Nach dem Frühstück mit Pancakes und frischem Obst wanderten wir unter blauem Himmel und bei brütender Hitze in Richtung des Hauptortes der Insel. Ein kleiner Laden auf dem Weg hat zwar auch sonntags geöffnet, das Warenangebot ist allerdings sehr begrenzt. Die gesuchte – und daheim vergessene – Sonnencreme ist nicht im Angebot. Zum Glück kann uns ein Mitreisender helfen, der gleich zwei Tuben im Gepäck hat und uns eine davon überließ.

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Reif für die Insel

id-sw_2014-12-13-DSC_0007Nachdem wir tags zuvor via Doha nachmittags in Jakarta angekommen waren, hatten wir den Rest des Tages im Hotel nahe dem internationalen Flughafen verbracht. Dort konnten wir auch unsere durch den langen Flug etwas verspannten Muskeln bei einer 90minütigen Massage lockern lassen. Für einen alternativen Besuch im Fitnessstudio und Pool waren wir dann doch zu müde.

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Zu Fuß über die Grenze

mm-2014-01-11--DSC_0002Pünktlich um acht holt uns ein Sammeltaxi vor dem Hotel ab. Nach 28 Tagen endet heute unser Visum für Myanmar und wir wollen das Land erstmals auf dem Landweg verlassen. Geplant ist eine Fahrt zum Grenzort Myawaddy. Für die rund 150 Kilometer ist uns eine Fahrzeit von mindestens 5 Stunden als Minimum genannt worden. Es kann aber auch einen ganzen Tag dauern, wie uns gestern unser Guide Lay Shu erklärt hatte, als am späten Nachmittag einige schwer bepackte PKW unseren Weg kreuzten. Weiterlesen

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Die Höhlen von Hpa An

mm-2014-01-10--DSC_0058Unser Guide für heute heißt Lay Shu, was soviel heißt wie „Kühler Schatten“. Also genau das, was wir in den Höhlen erwarten, da wir bei Außentemperaturen von über 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit keine Lust auf die ebenfalls mögliche Besteigung des einen oder anderen Felsens haben. Auf der Fahrt zu den Höhlen-Heiligtümern in der Umgebung Hpa Ans berichtet uns der 46jährige stolz, dass er zur Volksgruppe der Karen gehört und Leiter einer 30köpfigen Truppe ist, die noch die traditionellen Volkstänze pflegen. Die nächste Vorführung sei für morgen geplant. Zu spät für uns, den morgen geht es in Richtung thailändische Grenze. Dafür wird die heutige Tagestour aber zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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No Smoking, No Guns

mm-2014-01-09--P1080465Am Morgen starten wir zu einer vierstündigen Fahrt auf dem Than Lwin flussaufwärts von Mawlamyine nach Hpa An. Die zunächst hüglige Landschaft am linken Ufer mit ihren zahlreichen goldenen Stupas auf den Kuppen wird zunehmend bergiger. Unser Longtailboot mit Außenborder fährt nahe am Ufer, so dass wir immer wieder Einblicke in die Dörfer entlang der Strecke erhaschen können. Die Anrainer waschen Wäsche und sich selbst und entsorgen unbekümmert ihren Abfall im Fluss. Fischerboote und zwei Schiffe der Kriegsmarine kreuzen unseren Kurs. Wir sind im Grenzgebiet einer von der Minderheit der Kayin dominierten Provinz. Das Ergebnis der Friedensverhandlungen ist noch jung. Erst seit knapp drei Jahren dürfen Ausländer das Gebiet bereisen. Man erzählt uns, dass selbst Burmesen sich noch immer scheuen hierherzukommen. Weiterlesen

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Insel im Wandel

mm-2014-01-08--DSC_0023Wir wollen nach Bilu Kyun, die die Einheimischen Menschenfresser-Insel nennen. Zur Verstärkung haben wir uns vor Ort einen Guide organisiert. Um 10 Uhr holt uns Mr. Nay ab und wir marschieren zur 15 Gehminuten entfernten Jetty der staatlichen Fähre von Mawlamyine in der Nähe der alten Lagerhäuser aus der Kolonialzeit. Die Überfahrt zur südlichen Seite der Insel dauert rund 45 Minuten. Wie schon bei der IWT auf dem Irrawaddy von Bahmo nach Katha gibt es zwei Klassen. mm-2014-01-08--P1080288Im Unterdeck auf Wasserhöhe breiten sich die Reisenden mit Sack und Pack auf Bambusmatten aus. Mittendrin wird gekocht, geratscht und die Einkäufe gegenseitig begutachtet. Das Mitteldeck ist schon bequemer und verfügt über einfache Holzbänke. Wir klopfen vorsichtig an die Tür zum Oberdeck. Der Kapitän ist ein Freund unseres Guides. Nachdem wir unsere Schuhe ausgezogen haben, dürfen wir sein „Wohnzimmer“ betreten. Weiterlesen

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Morgens am Golden Rock

mm-2014-01-07--DSC_0006Es ist halb sechs auf dem Platz des Heiligtums. Die Nachtlager der Einheimischen sind bereits weggeräumt. Noch immer liest ein Mönch über Lautsprecher verstärkt in melodischem Sprechgesang aus buddhistischen Schriften. An der Balustrade vor der Plattform mit dem goldenen Felsen stapeln sich Tabletts, gefüllt mit Früchten, Reis und Getränken als morgendliche Opfergabe. In der Dämmerung wechselt das Gebet eines einzelnen Mönches mit den Litaneien einer weiß gekleideten thailändischen Pilgergruppe. Als die Sonne aufgeht, dröhnen mächtige Gongschläge über den Platz. Weiterlesen

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